Meine Schwerpunkte

Ich will anpacken. Denn mein Herz schlägt für Mutterstadt. Das geht aber nur mit Ihnen gemeinsam.

Deswegen möchte ich zuhören und Raum für gute Ideen lassen. Als Bürgermeister will ich diesen guten Ideen zur Umsetzung verhelfen.

Sie finden hier mein Programm, wie ich in unsere Heimat investieren möchte.

Gemeinsam für Mutterstadt

Nur zusammen können wir Mutterstadt fit für die Zukunft machen. Ich setze dabei auf einen regen Austausch, der weit über die reine Information hinausgeht. Mein Ziel ist, dass alle Bürgerinnen und Bürger mitsprechen und mitgestalten können, in welche Richtung es mit Mutterstadt geht, nicht nur in Wahlen.

Wir stehen vor großen Herausforderungen. In Zukunftsforen will ich bis Ende 2024 gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern eine Idee entwickeln, wie unsere Gemeinde im Jahr 2035 aussehen soll. Wie soll Wohnen in 10 Jahren aussehen, wie unsere Mobilität, wie unser Vereinsleben und unsere Energieversorgung? Und was können wir konkret in Mutterstadt dafür tun? Nur mit einer gemeinsamen Idee werden wir die Kraft haben, zielgerichtet an einem zukunftsfähigen Mutterstadt zu arbeiten.

Aber auch zu den Haushalten will ich auf Beteiligung setzen. Ein gewisser Betrag soll zukünftig für Projekte der Bürgerinnen und Bürger reserviert werden. Diese Projekte können vorgeschlagen und darüber abgestimmt werden. Daraus können vor allem neue Ideen und Impulse folgen.

Den Neujahrsempfang will ich zu einem echten Dorfempfang ausweiten. Hier können sich Vereine vorstellen, Neubürger sich über die vielfältigen und tollen Angebote in Mutterstadt informieren und Menschen miteinander ins Gespräch kommen. Davon profitiert das Dorf, ebenso wie die Vereine und das Gewerbe in Mutterstadt.

Solide Finanzen

Wir müssen in Mutterstadt investieren, um zukunftsfähig zu bleiben. Die vielen notwendigen Investitionen sind wichtigstes Ziel. Das kann nur gelingen, wenn auch unser Haushalt diese Möglichkeiten bereitstellt. Den Gewerbesteuereinnahmen kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Deswegen sind gerade Investitionen in das Gewerbegebiet und den Einzelhandel im Ort zentral. Nur so können wir Investitionen in Zukunft ermöglichen. Wichtig wird auch sein, den kommunalen Haushalt in Zukunft von steigenden Energiepreisen zu entlasten, weshalb wir in den Ausbau Erneuerbarer Energien auf unserer Gemarkung investieren müssen.

In Gemeinschaft investieren

Unser Dorf lebt von seinen vielen Vereinen. Diese werde ich weiterhin und noch umfassender wie bisher fördern. Deren Angebote sollen zukünftig zentral, digital und ansprechend in einer Dorfapp aufbereitet werden. Auch der Dorfempfang kann zur Mitgliedergewinnung genutzt werden. So können wir sie sichtbarer machen und Interessierte haben kürzere Wege zu einer Mitgliedschaft.

Das Haus der Vereine will ich zu einem echten Treffpunkt aller Initiativen und aller Bürgerinnen und Bürger in Mutterstadt ausbauen. Das wird nur funktionieren, wenn wir das angrenzende Areal zwischen der Speyrer- und Schulstraße nutzen. Dabei kann der Altbestand sehr gut integriert werden. Es entsteht ein neues zu Hause für die Vereine, den Jugendtreff, Gastronomie und Einzelhandel. Eine echte Erweiterung des bisherigen Zentrums von Mutterstadt, für die Bürgerinnen und Bürger. Hier können alle zusammenkommen und voneinander profitieren.

Unsere Gemeindebibliothek ist ein Kleinod. Deren Arbeit unterstütze ich uneingeschränkt, denn sie wirkt weit in unsere Dorfgemeinschaft hinein. Wichtig ist aber, dass wir zeitnah einen barrierefreien Zugang zu den Räumlichkeiten schaffen und bei Neuanschaffungen noch mehr unterstützen.

Die Mitglieder in der Feuerwehr sind ein wichtiger Tragpfeiler unserer Gemeinde. Es ist zentral, die Ausrüstung zu bieten, die gebraucht wird, um den zukünftigen Herausforderungen, wie Waldbränden, die Stirn bieten zu können. Von Digitalfunk bis hin zu der persönlichen Schutzausrüstung, jahreszeitlich angepasst.

In Kultur investieren

Ein Kulturmanagement bereichert unsere Gemeinde. Das Angebot des Palatinums ist gut, aber es trifft nicht immer die Nachfrage in Mutterstadt. Ziel muss sein, dass viel mehr Kultur in Mutterstadt bleibt und passiert, gerade in unseren „Stadtteilen“. Unsere Plätze, deren Aufenthaltsqualität ich steigern möchte, sind sehr dafür geeignet, Orte der Begegnung zu sein – Kultur ist hierfür das perfekte Medium. Hierfür brauchen wir ein Management, das diese Angebote organisiert und vorbereitet.

Ich will die Digitalisierung von historischen Gebäuden und interessanten Orten und Geschichte in Mutterstadt vorantreiben. Ein zentraler, digitaler Ort in Form einer Dorf-App soll Mutterstadt anschaulicher machen.

In gut ausgestattete Schulen, ausreichend gute Kitaplätze und ansprechende Spielplätze investieren

Die Corona Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig Schule nicht nur als Lernort ist. Deswegen brauchen wir genügend qualitativ hochwertige Räume, denn die Schülerzahlen nehmen zu. Der Kindercampus ist dabei eine gute Grundlage. Aber auch der Ausbau des Betreuungsangebots an Nachmittagen wird immer wichtiger. Hier müssen wir uns die Offenheit wahren, mit vielen Akteuren im Dorf noch viel verstärkter zusammen zu arbeiten, wie den Landfrauen, der Feuerwehr und den Vereinen.

In den Kitas fehlt es an Räumen und Erzieherinnen, um genügend Ganztagsplätze zur Verfügung zu stellen. Der Kindercampus wird dieses Problem nur ansatzweise beheben, weitere Räume sind notwendig. Um Erzieherinnen und Erzieher zu gewinnen und als Arbeitgeber attraktiv zu sein, will ich Betriebswohnungen schaffen. Dieser vergünstigte Wohnraum ist zusätzlicher Anreiz, in Mutterstadt zu leben und zu arbeiten. Auch die duale Ausbildung von Erziehern will ich in Mutterstadt ausweiten, um so schon früh Fachkräfte an Mutterstadt zu binden. Die Vergabe von Kita Plätzen soll in Mutterstadt zukünftig an einem transparenten und nachvollziebahren Verfahren auch online für alle Kitas möglich sein.

Unsere Spielplätze sind Orte, die für Familien extrem wichtig sind. Die Aufwertung des Spielplatzes am Speyerer Weg hat gezeigt, dass gute Angebote auch angenommen werden. Ich will schwerpunktmäßig Spielplätze naturnah aufwerten und alle anderen Spielplätze in einem Konzept auf ihre Tauglichkeit und Altersdurchmischung hin überprüfen. Sind für alle Altersklassen Spielplätze vorhanden und reicht das Angebot? Bei der naturnahen Aufwertung will ich mit dem Spielplatz an der Waldranderholung beginnen, und ihn zu einem echten Abenteuerspielplatz, eingebunden in die Natur, weiterentwickeln.

Die Qualität von Kitas und Schulen bemisst sich auch an den Außenbereichen. Wir brauchen kindgerechte, spannende und naturnahe Außenbereiche. Diesen Maßstab muss vor allem der neue Kindercampus erfüllen, mit einem Schulgarten zum Lernen und Erfahren.

Investieren in Sicherheit im Straßenverkehr mit sicheren Schulwegen und genügend Platz für Fußgänger und Radfahrer

Unsere Umfrage hat ergeben, dass gerade sichere Schulwege und Barrierefreiheit in Mutterstadt an einer Sache scheitern: An zu schmalen Gehsteigen und einem Gefühl der Unsicherheit an Querungen. Ich will hier den Verkehr gezielt entschleunigen und zukünftig auf breitere Gehwege und verkehrsberuhigte Bereiche beim Straßenausbau setzen.

In meiner Kindheit fuhren noch viel mehr Menschen mit dem Rad in Mutterstadt. Die Anforderungen heute sind höher. Deswegen will ich ein sicheres Netz von Fahrradstraßen und Fahrradwegen in Mutterstadt schaffen und Problemstellen für den Radverkehr sehr zeitnah auflösen.

Zentral wird der Ausbau der Straßenbahn nach Mutterstadt sein, wofür ich mich mit aller Kraft einsetze. Die Busverbindungen an den Bahnhof in Limburgerhof und Oggersheim müssen an Randzeiten deutlich verbessert werden.

Aber auch der Einzelhandel kann nur davon profitieren, wenn wir Mutterstadt als Flaniermeile entwickeln. Schnell mal zum Geschäft mit dem Auto und weiter – da hat man schneller online bestellt. Sehr nah an Geschäften parken und dann an verschiedenen Stellen auf breiten Gehwegen Besorgungen zu machen, dabei Menschen zu treffen und sich in Ruhe, ohne viel Autolärm, unterhalten zu können, ist hingegen die Zukunft des Einzelhandels.

Durch Investitionen Plätze schaffen, an denen man sich gerne aufhält und sich Menschen aller Generationen treffen können

Wir sehen, dass die Ortskernentwicklung eine deutliche Aufwertung für unseren Ort gebracht hat. Allerdings muss dieser Ortskern auch mit Leben gefüllt werden. Ich will den Markt und Marktplatz aufwerten, indem wir dort die Angebote und insbesondere den Markt ausweiten. Der Ortskern muss in das Areal zwischen Speyrer- und Schulstraße ausgeweitet werden. Hier kann eine echte Ortsmitte entstehen, mit schattenspendenden Bäumen, mehr Platz für Vereine, Raum für Einzelhandel und ein Kultur- und Jugendzentrum. Auch Co-Working Spaces sind in Gemeinden unserer Größe immer häufiger anzutreffen und in Zeiten von Homeoffice und Staus ein Angebot, das Mutterstadt bereichern kann.

Darüber hinaus besteht noch sehr viel Potential in Mandelgraben und Blockfeld. Die dortigen Zentren brauchen nicht mehr Parkplätze, sondern mehr Bänke und Bäume, Spielgeräte und attraktive Angebote für jung und alt. Hier kann auch ein neues Kulturmanagement ansetzen, das diese Plätze belebt.

Auch unsere Spielplätze können deutlich mehr Raum für Begegnung ermöglichen, wenn Sitzgelegenheiten schattig und ansprechend gestaltet werden.

Platz für den Einzelhandel im Ortskern und neue Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet

Dir Ortskernentwicklung hat nicht unbedingt zu einer Ausweitung des Angebots an Einzelhandel geführt, sondern dessen Bestand stabilisiert. Wir müssen nun die Ortskernentwicklung in Richtung Neustadter Straße fortsetzen und dort gezielt auf eine Flaniermeile setzen: Breite Gehwege, Verlangsamung des Verkehrs und zentrales Parken im Dorfkern. Die Erweiterung des Ortskerns in ein neues Areal bietet auch Potential für mehr Einzelhandel – nur so bleiben wir attraktiv gegen den Onlinehandel.

Im Gewerbegebiet besteht viel Leerstand, der bisher nicht angegangen wurde. Ich will als Bürgermeister dieses Thema in die Hand nehmen und mit Unterstützung bei der Wirtschaftsentwicklung Teile des Gewerbegebiets gezielt entwickeln. Das beinhaltet vor allem intensive Gespräche mit Besitzern, aber auch den Aufkauf und die Vermarktung entsprechend eines nachhaltigen Konzepts von Flächen.

In Wohnraum für alle Mutterstädter, egal ob jung oder alt, ob Familie oder alleinstehend, investieren

In Zukunft müssen wir bei neuen Projekten klar definieren, welcher Anteil eines Gebiets für bezahlbaren Wohnraum, für sozial geförderten Wohnraum, für Ein- und Mehrfamilienhäuser, für Familien und für barrierefreien Wohnraum zur Verfügung stehen soll. Nur so bekommen wir gemischte Gebiete, die Platz für alle Menschen bieten. Daran muss die Erschließung von Baugebieten gekoppelt werden.

Durch eigenen Grunderwerb gibt sich die Gemeinde Handlungsspielraum bei der Nutzung von Flächen, denn dort kann sie eigene Projekte entwickeln oder die Nutzung an Auflagen koppeln. So können dann auch innovative Projekte entstehen, wie gemeinschaftliches Wohnen für alle Generationen. Darauf müssen wir in Zukunft viel mehr setzen, nicht im Modell, sondern als Standard, gemeinsam mit erfahrenen Anbieter, wie die Ökumenische Sozialstation Limburgerhof. Gerade das Bielefelder Modell, mit einem „Quartierszentrum“ bietet sich für Neubaugebiete an.

Wichtig ist aber auch: Die Gemeinde muss zukünftig deutlich mehr große Investoren in die Pflicht nehmen, ihren Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten. Etwas weniger Gewinn, aber dafür mehr Leistung für uns als Dorf, wie vergünstigten und barrierefreien Wohnraum für Familien, ist zentral. Entsprechende Kriterien, die größere Investoren bei der Erschließung von Flächen für Wohnen zu erbringen haben, will ich schnell erarbeiten.

Die umfangreiche Nutzung von Erneuerbaren Energien und mehr Bepflanzung im Dorf

Die derzeitige Energiekrise zeigt, dass Erneuerbare Energien uns nicht nur Unabhängigkeit ermöglichen und Wertschöpfung vor Ort halten, sondern auch niedrige Energiepreise garantieren. Es ist somit auch ein soziales Projekt, auf eine Stromversorgung durch Windkraft und Photovoltaik vor Ort zu setzen. Dabei setze ich selbstverständlich auf eine breite Bürgerbeteiligung. Die beste Energie ist die, die nicht erzeugt werden muss. Unseren Gebäudebestand will ich mit einem Energieaudit auf Einsparmöglichkeiten überprüfen und Investitionen gezielt dahin lenken, wo sie eine schnelle Verbesserung bringen.

Bei der Wärmeversorgung ist der Bestand die größte Herausforderung. Beim Neubau setzt Schifferstadt auf „Kalte Nahwärme“ – die Menschen in diesem Neubaugebiet haben nach wie vor garantiert auch für die nächsten Jahre konstante Preise bei der Wärme. Neubauprojekte in Mutterstadt sollten daher ausschließlich auf solche Energieerzeugungsformen setzen.

Im Bestand müssen wir prüfen, ob wir großflächige Lösungen für Fernwärme auch in Mutterstadt realisieren können. Ich will hier engagiert nach Lösungen suchen und unterstütze Geothermie.

Unser Ort kann nur gewinnen, wenn wir gerade an den Einfallstoren zum Ort, den großen Straßen, und an Plätzen zum Verweilen auf mehr Bäume und ansprechende Begrünung setzen. Davon profitieren nicht nur wir Menschen durch Schatten und kühlende Effekte, sondern durch vielfältige Bepflanzungen auch Igel und Bienen. Hier leistet der Bauhof bereits viel Gutes.

Die Grünflächen im Ort, genauso wie Baumscheiben, will ich gemeinsam mit den Bürgern weiterentwickeln. Baum- und Grünflächenpatenschaften halte ich dabei für ein gutes Modell, das wir in ganz Mutterstadt einführen sollten. Denn so entsteht auch eine Verantwortung Aller mit unseren Grünflächen.

Eine aktive Jugendarbeit, die Kindern und Jugendlichen zuhört und sie unterstützt

Mir ist wichtig, die Jugendarbeit des Jugendtreffs deutlich auszubauen. Hier gibt es bereits gute Ansätze, die ich noch deutlich stärken will. In Frage stelle ich, dass der Jugendtreff an seinem ehemaligen Platz im Keller der Neuen Pforte gut aufgehoben ist. Gerade ein neu zu erschließendes Areal in der Ortsmitte halte ich für viel geeigneter. Von dort aus kann ein echtes Jugend- und Kulturzentrum entstehen, gepaart mit aufsuchender Jugendsozialarbeit vor Ort.

Auch die Jugendvertretung, die Interessensvertretung der Jugendlichen im Ort, kann viel besser in die Arbeit der Gemeinde integriert werden. Wichtig ist aber vor allem: Jugendliche müssen nicht nur über die Jugendvertretung, sondern auch durch echte Beteiligung, beispielsweise bei der Spielplatzneugestaltung aber generell allen Projekten, gehört werden.

Klar ist aber auch, dass Jugendliche Raum im Ort brauchen, der über den Jugendtreff hinausgeht. Dieser Raum muss von den Jugendlichen selbst gestaltet werden können. Anstatt also Vorschläge zu machen, die möglicherweise gar nicht den Bedarf treffen, will ich offene Flächen zur Verfügung stellen, über deren Konzeption die Jugendlichen selbst bestimmen dürfen. Hierfür will ich eine eigene Jugendversammlung organisieren, aus deren Mitte sich Ideen umsetzen und entwickeln lassen.

In ein sicheres und sauberes Mutterstadt investieren, wo sich alle wohlfühlen

Auf öffentlichen Plätzen und Spielplätzen geht die Sicherheit aller Menschen vor. Für alle gelten hier die gleichen Rechte und Pflichten. Die bisherige Arbeit des kommunalen Vollzugsdienst muss ausgebaut werden. Sogenannte Angsträume darf es in Mutterstadt nicht geben, weswegen ich verstärkt auf Prävention durch geschultes Personal setzen möchte.

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